Martin Benner

#HoltDasGeldRein

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Pfänd­bar­keit von Wit­wen­ren­te und Witwengeld

Im­mer wie­der taucht in der Pra­xis die Fra­ge auf, ob und in­wie­weit Wi­ten­wen­te und Wi­ten­geld pfänd­bar sind, die von der Schuld­ne­rin oder dem Schuld­ner be­zo­gen wer­den, weil der Ehe­part­ner bzw. die Ehe­part­ne­rin be­reits ver­stor­ben ist. Für Un­si­cher­hei­ten bei pri­vat-recht­li­chen Gläu­bi­gern und Voll­stre­ckungs­be­hör­den sorgt da­bei vor al­lem die Re­ge­lung in §...

Ab­leh­nung von Ver­gleichs­an­ge­bo­ten über öf­fent­lich-recht­li­che Forderungen

Die Voll­stre­ckungs­be­hör­de treibt ei­ne öf­fent­li­che-recht­li­che For­de­rung bei. Der Schuld­ner legt ein “Ver­gleichs­an­ge­bot für ei­ne güt­li­che Ei­ni­gung” vor. Da­nach soll sich “die Sa­che” nach so­for­ti­ger Zah­lung des hal­ben For­de­rungs­be­tra­ges “er­le­digt” ha­ben. In wel­cher Form ist ein der­ar­ti­ges Ver­gleichs­an­ge­bot ab­zu­leh­nen und kann der Schuld­ner die...

Voll­stre­ckung von Kin­des­un­ter­halt und Ehegatteneinkommen

Ein Sach­ver­halt, wie er in der Pra­xis der Un­ter­halts­voll­stre­ckung im­mer wie­der vor­kommt: Der Gläu­bi­ger be­treibt we­gen Un­ter­halts­for­de­run­gen die Zwangs­voll­stre­ckung ge­gen den Schuld­ner, der mit sei­ner Ehe­frau zu­sam­men­lebt und die ih­rer­seits über ein ei­ge­nes Ein­kom­men von 2.000,00 € ver­fügt. Das ei­ge­ne Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners bleibt hin­ter...

Be­rück­sich­ti­gung des Ehe­gat­ten­ein­kom­mens bei der Hö­he des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO

RE­DAK­TIO­NEL­LER LEITSATZ Der not­wen­di­ge ei­ge­ne Un­ter­halt des Schuld­ners nach § 850d ZPO ist auf Null fest­zu­set­zen bzw. zu re­du­zie­ren, wenn der not­wen­di­ge Be­darf des Schuld­ners durch die Ein­künf­te sei­nes Ehe­gat­ten tat­säch­lich ge­deckt ist. ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### #####...

Hö­he des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO

RE­DAK­TIO­NEL­LE LEITSÄTZE Der Bes­ser­stel­lungs­zu­schlag für Er­werbs­tä­ti­ge be­trägt re­gel­mä­ßig 25 % des so­zi­al­hil­fe­recht­li­chen Re­gel­be­darfs und darf dem Schuld­ner nur für die Mo­na­te zu­kom­men, in de­nen er die mit der Er­werbs­tä­tig­keit ver­bun­de­nen Auf­wen­dun­gen zu tra­gen hat. Die tat­säch­lich an­fal­len­den Kos­ten der Un­ter­kunft sind in­so­weit zu...

An­trag auf “Nacht­be­schluss” zur Verhaftung

Bei dem Ver­such, ei­nen Haft­be­fehl zu voll­zie­hen, trifft der Ge­richts­voll­zie­her den Schuld­ner häu­fig nicht an. Ei­ne Mög­lich­keit be­steht für den Gläu­bi­ger dann dar­in, die Woh­nung des Schuld­ners mit dem Haft­be­fehl zwangs­wei­se öff­nen zu las­sen. Das ist (für nicht be­frei­te) Gläu­bi­ger je­doch zum ei­nen mit Kos­ten ver­bun­den. Zum an­de­ren geht zu­min­dest ein Teil der...

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