Kon­ten­ab­ruf, wenn der Schuld­ner “sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt”

Kon­ten­ab­ruf, wenn der Schuld­ner “sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt”

Nach § 93 Abs. 8 S. 2 Nr. 1 AO dür­fen die Voll­stre­ckungs­be­hör­den un­ter an­de­rem ei­nen Kon­ten­ab­ruf durch­füh­ren, wenn “der Voll­stre­ckungs­schuld­ner sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt” § 93 Abs. 8 S. 2 Nr. 1 AO Ent­spre­chen­des gilt nach §

Mus­ter für ei­nen se­pa­ra­ten Be­scheid zur Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten we­gen ei­ge­ner Ein­künf­te

Mus­ter für ei­nen se­pa­ra­ten Be­scheid zur Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten we­gen ei­ge­ner Ein­künf­te

Er­gibt sich in der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung erst nach dem Er­lass ei­nes Pfän­­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung, dass ein Un­ter­halts­be­rech­tig­ter des Schuld­ners über ei­ge­ne Ein­künf­te ver­fügt, be­darf es ei­nes se­pa­ra­ten Be­scheids über die Nicht­be­rück­sich­ti­gung nach § 850c Abs. 4 ZPO. Da­bei ist un­ter an­de­rem

Ra­ten­zah­lung an In­sol­venz­gläu­bi­ger aus in­sol­venz­frei­em Ver­mö­gen

Ra­ten­zah­lung an In­sol­venz­gläu­bi­ger aus in­sol­venz­frei­em Ver­mö­gen

In der Pra­xis kommt es hin und wie­der vor, dass ein In­sol­venz­schuld­ner aus sei­nem in­sol­venz­frei­en Ver­mö­gen Ra­ten an ei­nen In­sol­venz­gläu­bi­ger zahlt. Es stellt sich dann die Fra­ge, ob der Schuld­ner die­se Zah­lun­gen oh­ne Nach­tei­le leis­ten und der Gläu­bi­ger sie be­hal­ten

Mus­ter für ei­nen se­pa­ra­ten Zu­sam­men­rech­nungs­be­scheid

Mus­ter für ei­nen se­pa­ra­ten Zu­sam­men­rech­nungs­be­scheid

In der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung kommt es hin und wie­der, vor dass der Lohn des Schuld­ners ge­pfän­det wur­de und sich spä­ter her­aus­stellt, dass der Schuld­ner ein wei­te­res Ar­beits­ein­kom­men be­zieht. Da­bei kann es sich auch um ei­ne blo­ße Ne­ben­tä­tig­keit han­deln. In die­sem Fall