Hin­ter­le­gungs­ver­lan­gen bei Gläubigerkonkurrenz

Hin­ter­le­gungs­ver­lan­gen bei Gläubigerkonkurrenz

Im­mer wie­der kommt es vor, dass ein Gläu­bi­ger oder ei­ne Voll­stre­ckungs­be­hör­de bei­spiels­wei­se das Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners nicht al­lei­ne ge­pfän­det hat, son­dern mit an­de­ren öf­­f­en­t­­lich- oder pri­vat­recht­li­chen Gläu­bi­gern kon­kur­riert. Hin und wie­der be­stehen da­bei An­halts­punk­te da­für, dass der Dritt­schuld­ner die Reihenfolge

Of­fen­ba­rungs­pflicht selb­stän­dig und frei­be­ruf­lich tä­ti­ger Schuldner

Of­fen­ba­rungs­pflicht selb­stän­dig und frei­be­ruf­lich tä­ti­ger Schuldner

Re­gel­mä­ßig stellt sich in der Pra­xis die Fra­ge, wel­che Of­fen­ba­rungs­pflicht selb­stän­dig und frei­be­ruf­lich tä­ti­ger Schuld­ner im Rah­men der Ver­mö­gens­aus­kunft ha­ben.  Un­zwei­fel­haft müs­sen sie  sämt­li­che of­fe­nen Auf­trä­ge und die da­zu­ge­hö­ri­gen Auf­trag­ge­ber so­wie  al­le of­fe­nen Rech­nun­gen und die ent­spre­chen­den Auf­trag­ge­ber  an­ge­ben. Um­strit­ten ist da­ge­gen, welche

Pfän­dung (auch) we­gen künf­ti­ger Säumniszuschläge?

Pfän­dung (auch) we­gen künf­ti­ger Säumniszuschläge?

Teil­wei­se ak­zep­tie­ren Kre­dit­in­sti­tu­te bei Kon­to­pfän­dun­gen we­gen Ab­ga­ben­for­de­run­gen die wei­ter be­rech­ne­ten Säum­nis­zu­schlä­ge nicht, d. h. sol­che, die erst nach der Pfän­dung ent­ste­hen. Wie ist die Rechts­la­ge? Bei Zin­sen ist an­er­kannt, dass die Pfän­dung nicht nur we­gen ei­nes Zins­rück­stands, son­dern auch wegen

Un­ter­halts­voll­stre­ckung: Än­de­rungs­an­trag bei voll­jäh­ri­gem kon­kur­rie­ren­den Kind

Un­ter­halts­voll­stre­ckung: Än­de­rungs­an­trag bei voll­jäh­ri­gem kon­kur­rie­ren­den Kind

Bei der Fest­set­zung des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO we­gen Kin­des­un­ter­halt sind kon­kur­rie­ren­de min­der­jäh­ri­ge Kin­der des Schuld­ners zu be­rück­sich­ti­gen, de­nen er lau­fen­den Un­ter­halt ge­währt. Doch was soll­te der Gläu­bi­ger tun, wenn sich der 18. Ge­burts­tag ei­nes kon­kur­rie­ren­den Kin­des nähert?

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung vom 21.09.2021] Ge­lingt es, mit dem Schuld­ner ei­ne Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ab­zu­schlie­ßen, möch­te er na­tür­lich über be­reits ge­pfän­de­te For­de­run­gen — z. B. sein Kon­to­gut­ha­ben und sein Ar­beits­ein­kom­men — wie­der un­ein­ge­schränkt ver­fü­gen. So­lan­ge der Schuld­ner die Ver­ein­ba­rung ein­hält, ist das aus Sicht des Gläu­bi­gers auch