Der Beistand vertritt das Kind K1, das sich in der 2. Altersstufe befindet. Im Pfändungs- und Überweisungsbeschluss des konkurrierenden Kindes K2 für das Arbeitseinkommen des Schuldners wurde der pfandfreie Betrag nach § 850d Abs. 1 S. 2 ZPO auf „1.100,00 € monatlich zzgl. 1/2 des Mehrbetrages“ festgesetzt. K2 befindet sich in der 1. Altersstufe. Das Gericht...
Lücken in der Vermögensauskunft wegen fehlender Schuldnerkenntnis
Ingo Notlage hat die Vermögensauskunft abgegeben und dabei zum Einkommen seiner Ehefrau erklärt: “Sie arbeitet in Vollzeit, aber die Höhe ihres Verdienstes ist mir nicht bekannt.” Muss sich der Gläubiger bzw. die Vollstreckungsbehörde mit diesem Verweis auf Nichtwissen zufriedengeben? ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### ##### #####...
Unterschiedlicher pfandfreier eigener notwendiger Schuldnerunterhalt
Mehrere minderjährige Kinder haben unabhängig voneinander das Arbeitseinkommen des Schuldners gepfändet. Für das zuerst pfändende Kind wurde der pfandfreie eigene notwendige Unterhalt des Schuldners auf 1.200 € festgesetzt. Im Beschluss des später pfändenden Kindes lautet diese Festsetzung auf 1.250 €. Nach beiden Beschlüssen sind außerdem 1/2 des...
Unterhaltsvorschusskind beerbt den Unterhaltsschuldner (II)
Hier habe ich beschrieben, was gilt, wenn ein Kind Leistungen nach dem UVG bezieht, der Unterhaltsschuldner verstirbt und das Kind ihn allein beerbt. Aber wie ist die Rechtslage, wenn der Unterhaltsschuldner mehrere Kinder hatte, die ihn gemeinsam beerben und von denen alle oder nur ein Teil im Leistungsbezug nach dem UVG stand? ##### ##### ##### ##### #####...
Pflichten nach der Pfändung eines GmbH-Anteils?
Der Gläubiger bzw. die Vollstreckungsbehörde überlegt, den GmbH-Anteil des Schuldners zu pfänden, und fragt sich, ob anschließend gesellschaftsrechtliche Melde- oder Registerpflichten, Publikationspflichten, sog. gesellschaftsvertragliche Nachschusspflichten oder ggf. deliktische Schadenersatzforderungen zu erfüllen sind. ##### ##### #####...
Kombination der Module E, F und H mit Modul K in der Unterhaltsvollstreckung?
Der Unterhaltsgläubiger beantragt einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Er will1. das Arbeitseinkommen des Schuldners pfänden (Modul E) und2. zusätzlich dessen Zahlungsansprüche aus Betriebskostenüberschüssen sowie der Mietkaution (Modul K). Kurz darauf rügt das Vollstreckungsgericht den Antrag. Nach § 850d ZPO komme eine bevorrechtigte...
