Ein Sach­ver­halt, wie er in der Pra­xis der Un­ter­halts­voll­stre­ckung im­mer wie­der vor­kommt: Der Gläu­bi­ger be­treibt we­gen Un­ter­halts­for­de­run­gen die Zwangs­voll­stre­ckung ge­gen den Schuld­ner, der mit sei­ner Ehe­frau zu­sam­men­lebt und die ih­rer­seits über ein ei­ge­nes Ein­kom­men von 2.000,00 € ver­fügt. Das ei­ge­ne Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners bleibt hin­ter die­sem Be­trag zu­rück. In der­ar­ti­gen Fäl­len stellt sich für den Gläu­bi­ger die Fra­ge, ob das Ehe­gat­ten­ein­kom­men da­zu führt, dass dem Schuld­ner kein oder nur ein ge­rin­ge­rer pfand­frei­er Be­trag für sei­nen ei­ge­nen not­wen­di­gen Un­ter­halt zur Ver­fü­gung steht. Der BGH, Be­schluss vom 25.10.2012, Az. VII ZB 12/10, hat­te die­se Fra­ge für die Voll­stre­ckung von For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen un­ter­laub­ten Hand­lun­gen nach § 850f Abs. 2 ZPO be­jaht. Doch ist die­se Auf­fas­sung auf die Voll­stre­ckung von Un­ter­halts­for­de­run­gen über­trag­bar? Da­mit hat­te sich kürz­lich un­ter an­de­rem das Land­ge­richt Leip­zig, Be­schluss vom 24.07.2020, Az. 7 T 378/20, auseinanderzusetzen.

Wie es ent­schie­den hat, kön­nen Sie hier im Voll­text nach­le­sen. Kurz in ei­nem re­dak­tio­nel­len Leit­satz zu­sam­men­ge­fasst: Der not­wen­di­ge ei­ge­ne Un­ter­halt des Schuld­ners nach § 850d ZPO ist auf Null fest­zu­set­zen bzw. zu re­du­zie­ren, wenn der not­wen­di­ge Be­darf des Schuld­ners durch die Ein­künf­te sei­nes Ehe­gat­ten tat­säch­lich ge­deckt ist

Sie wol­len wis­sen, wie Sie in die­sen Fällen 

  • die Hö­he des Ehe­gat­ten­ein­kom­men in Er­fah­run­gen bringen,
  • ei­ne ent­spre­chen­de Fest­set­zung beim Amts­ge­richt rich­tig beantragen,
  • den pfand­frei­en Be­trag kor­rekt aus­rech­nen und 
  • ge­gen ab­wei­chen­de Ent­schei­dun­gen des Amts­ge­richts vor­ge­hen können?

Dann ist mein Se­mi­nar zur Un­ter­halts­voll­stre­ckung ge­nau das rich­ti­ge für Sie. Ich freue mich über Ih­re Nach­richt an info@martin-benner.de.

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Voll­stre­ckung von Kin­des­un­ter­halt und Ehegatteneinkommen