Be­rück­sich­ti­gung des Ehe­gat­ten­ein­kom­mens bei der Hö­he des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO

B

RE­DAK­TIO­NEL­LER LEITSATZ

Der not­wen­di­ge ei­ge­ne Un­ter­halt des Schuld­ners nach § 850d ZPO ist auf Null fest­zu­set­zen bzw. zu re­du­zie­ren, wenn der not­wen­di­ge Be­darf des Schuld­ners durch die Ein­künf­te sei­nes Ehe­gat­ten tat­säch­lich ge­deckt ist.

LG Leip­zig, Be­schluss vom 24.07.2020, Az. 7 T 378/20

TE­NOR

1. Auf die so­for­ti­ge Be­schwer­de des Gläu­bi­gers wird der Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schluss des Amts­ge­richts Leip­zig vom 18.06.2020 (Az.: 445 M 7936/20) da­hin ab­ge­än­dert, dass der dem Schuld­ner pfand­frei zu be­las­sen­de Be­trag – statt auf 834,09 € – auf (nur) 751,95 € fest­ge­setzt wird.

2. Der Schuld­ner hat die Kos­ten des Be­schwer­de­ver­fah­rens zu tragen.

von MartinBenner

Ka­te­go­rien