Kategorievon Kontoguthaben

Ver­wer­tung des ge­pfän­de­ten Sparguthabens

Hat der Gläu­bi­ger bzw. die Voll­stre­ckungs­be­hör­de er­folg­reich ein Spar­gut­ha­ben des Schuld­ners ge­pfän­det, stellt sich in der Pra­xis häu­fig die Fra­ge, wel­che Be­deu­tung da­bei das Spar­buch hat und was ge­tan wer­den kann, wenn das Kre­dit­in­sti­tut das Gut­ha­ben nur ge­gen Vor­la­ge des Spar­buchs an den Gläu­bi­ger aus­zah­len will. Das Spar­buch ist ei­ne Ur­kun­de...

Neue Re­gel­be­dar­fe ab 01.01.2022

Die neu­en Re­gel­be­dar­fe ab 01.01.2022 wur­den im BGBl. be­kannt­ge­macht. Sie sind in der Zwangs­voll­stre­ckung und Bei­trei­bung an ver­schie­de­nen Stel­len von Be­deu­tung, z. B. der Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten mit ei­ge­nen Ein­künf­ten nach § 850c Abs. 6 ZPO oderder Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen wie Un­ter­halt i. S. d. § 850d Abs...

Hin­ter­le­gungs­ver­lan­gen bei Gläubigerkonkurrenz

Im­mer wie­der kommt es vor, dass ein Gläu­bi­ger oder ei­ne Voll­stre­ckungs­be­hör­de bei­spiels­wei­se das Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners nicht al­lei­ne ge­pfän­det hat, son­dern mit an­de­ren öf­fent­lich- oder pri­vat­recht­li­chen Gläu­bi­gern kon­kur­riert. Hin und wie­der be­stehen da­bei An­halts­punk­te da­für, dass der Dritt­schuld­ner die Rei­hen­fol­ge der kon­kur­rie­ren­den...

Un­ter­halts­voll­stre­ckung: Än­de­rungs­an­trag bei voll­jäh­ri­gem kon­kur­rie­ren­den Kind

Bei der Fest­set­zung des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO we­gen Kin­des­un­ter­halt sind kon­kur­rie­ren­de min­der­jäh­ri­ge Kin­der des Schuld­ners zu be­rück­sich­ti­gen, de­nen er lau­fen­den Un­ter­halt ge­währt. Doch was soll­te der Gläu­bi­ger tun, wenn sich der 18. Ge­burts­tag ei­nes kon­kur­rie­ren­den Kin­des nähert? Recht­zei­tig vor dem 18. Ge­burts­tag des...

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung vom 21.09.2021] Ge­lingt es, mit dem Schuld­ner ei­ne Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ab­zu­schlie­ßen, möch­te er na­tür­lich über be­reits ge­pfän­de­te For­de­run­gen — z. B. sein Kon­to­gut­ha­ben und sein Ar­beits­ein­kom­men — wie­der un­ein­ge­schränkt ver­fü­gen. So­lan­ge der Schuld­ner die Ver­ein­ba­rung ein­hält, ist das aus Sicht des Gläu­bi­gers auch...

Frist­be­ginn bei so­for­ti­gen Be­schwer­den ge­gen ei­nen PfÜb

Aus Gläu­bi­ger­sicht kom­men ge­gen ei­nen Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schluss die Er­in­ne­rung nach § 766 ZPO und die so­for­ti­ge Be­schwer­de nach § 793 ZPO in Be­tracht. Letz­te­re ist im­mer dann ein­schlä­gig, wenn das Voll­stre­ckungs­ge­richt ei­ne Ent­schei­dung ge­trof­fen, d. h. über ei­nen kon­kre­ten An­trag des Gläu­bi­gers ent­schie­den hat (vgl. z. B. OLG Ko­blenz...

Ka­te­go­rien