Die Pfän­dungs­ver­fü­gung und der un­be­kannt ver­zo­ge­ne Schuldner

Die Pfän­dungs­ver­fü­gung und der un­be­kannt ver­zo­ge­ne Schuldner

Der Schuld­ner ist un­be­kannt ver­zo­gen. Ei­ne rou­ti­ne­mä­ßi­ge Ab­fra­ge bei der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung lie­fert ei­nen Tref­fer, die Ab­fra­ge des Mel­de­re­gis­ters bleibt al­ler­dings er­folg­los. Die dar­auf­hin er­las­se­ne Pfän­­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung wird dem Ar­beit­ge­ber er­folg­reich zu­ge­stellt. Für die Voll­stre­ckungs­be­hör­de stellt sich da­nach die

Kos­ten­frei woh­nen­der Vollstreckungsschuldner

Kos­ten­frei woh­nen­der Vollstreckungsschuldner

Im­mer wie­der er­klä­ren Schuld­ner im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis, dass sie kos­ten­frei woh­nen wür­den, z. B. bei ih­rer Mut­ter oder Freun­den und Be­kann­ten. Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das auf den pfand­frei­en Be­trag bei der Voll­stre­ckung in den Lohn, die So­zi­al­leis­tun­gen oder das Kon­to des

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Bei For­de­run­gen, de­ren Ver­jäh­rung sich nach der AO rich­tet, wird die Zah­lungs­ver­jäh­rung u. a. durch ei­ne Voll­stre­ckungs­maß­nah­me un­ter­bro­chen (§ 231 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 AO). Da­bei ist zwi­schen ei­ner punk­tu­el­len (231 Abs. 1 AO) und dau­er­haf­ten Unterbrechung (§

Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

In der pri­­vat- und öf­­f­en­t­­lich-rech­t­­li­chen Zwangs­voll­stre­ckung gibt es ver­schie­de­ne For­de­rungs­ar­ten, die be­vor­rech­tigt bzw. pri­vi­le­giert voll­streckt wer­den dür­fen. Es han­delt sich um For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), dar­un­ter pri­­vat-rech­t­­li­che For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen, z. B. Scha­dens­er­satz nach