Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten bei feh­len­der Un­ter­halts­ge­wäh­rung

Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten bei feh­len­der Un­ter­halts­ge­wäh­rung

Ist der Schuld­ner an­de­ren Per­so­nen ge­setz­lich zum Un­ter­halt ver­pflich­tet, steht ihm ein er­höh­ter pfand­frei­er Be­trag zu, wenn er ih­nen auch tat­säch­lich Un­ter­halt ge­währt (§ 850c Abs. 1 S. 2 ZPO: „Ge­währt der Sch. […] Un­ter­halt“). Der Ar­beit­ge­ber be­rück­sich­tigt bei der

Gläu­bi­ger­an­trag auf Be­stel­lung ei­nes Nach­lass­pfle­gers

Gläu­bi­ger­an­trag auf Be­stel­lung ei­nes Nach­lass­pfle­gers

Soll in den Nach­lass ei­nes ver­stor­be­nen Schuld­ners voll­streckt wer­den, sind aber die Er­ben un­be­kannt, ist es in be­stimm­ten Kon­stel­la­tio­nen er­for­der­lich, den un­be­kann­ten Er­ben ei­nen Ver­tre­ter zu be­stel­len. Das kann bei­spiels­wei­se ein Nach­lass­pfle­ger sein. Der An­trag — hier bei­spiel­haft für die Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung — könn­te wie

Kon­to­lei­he und Ar­beits­lo­sen­geld

Kon­to­lei­he und Ar­beits­lo­sen­geld

Nicht we­ni­ge ar­beits­lo­se Schuld­ner ha­ben kein ei­ge­nes Kon­to und das Job­cen­ter über­weist das ALG II für die Be­darfs­ge­mein­schaft auf das Kon­to ih­rer nicht-schul­d­­ne­­ri­­schen Le­bens­ge­fähr­tin. Der Gläu­bi­ger kann in die­ser Kon­stel­la­ti­on den Her­aus­ga­be­an­spruch des Schuld­ners ge­gen die Le­bens­ge­fähr­tin nach § 667

Voll­zug ei­nes Haft­be­fehls

Voll­zug ei­nes Haft­be­fehls

Die fol­gen­de Kon­stel­la­ti­on kommt in der Pra­xis ver­gleichs­wei­se häu­fig vor: Der Gläu­bi­ger be­auf­tragt den Ge­richts­voll­zie­her da­mit, dem Schuld­ner die Ver­mö­gens­aus­kunft ab­zu­neh­men. Der Schuld­ner er­scheint un­ent­schul­digt nicht zum Ter­min. Dar­auf­hin be­an­tragt der Gläu­bi­ger beim Voll­stre­ckungs­ge­richt den Er­lass ei­nes Haft­be­fehls und an­schlie­ßend beim

Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek und For­de­rungs­art

Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek und For­de­rungs­art

In ei­nem Se­mi­nar kam kürz­lich die Auf­fas­sung auf, dass Zwangs­si­che­rungs­hy­po­the­ken nur we­gen “grund­stücks­be­zo­ge­ner For­de­run­gen“ (z. B. Grund­steu­ern) im Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den könn­ten. Dar­auf gibt es ei­ne kla­re Ant­wort: Das trifft nicht zu. Die Vor­aus­set­zun­gen für die Ein­tra­gung von Zwangs­si­che­rungs­hy­po­the­ken sind