An­trag auf “Nacht­be­schluss” zur Verhaftung

An­trag auf “Nacht­be­schluss” zur Verhaftung

Bei dem Ver­such, ei­nen Haft­be­fehl zu voll­zie­hen, trifft der Ge­richts­voll­zie­her den Schuld­ner häu­fig nicht an. Ei­ne Mög­lich­keit be­steht für den Gläu­bi­ger dann dar­in, die Woh­nung des Schuld­ner zwangs­wei­se öff­nen zu las­sen. Das ist (für nicht be­frei­te) Gläu­bi­ger je­doch zum einen

Voll­zug ei­nes Haftbefehls

Voll­zug ei­nes Haftbefehls

Die fol­gen­de Kon­stel­la­ti­on kommt in der Pra­xis ver­gleichs­wei­se häu­fig vor: Der Gläu­bi­ger be­auf­tragt den Ge­richts­voll­zie­her da­mit, dem Schuld­ner die Ver­mö­gens­aus­kunft ab­zu­neh­men. Der Schuld­ner er­scheint un­ent­schul­digt nicht zum Ter­min. Dar­auf­hin be­an­tragt der Gläu­bi­ger beim Voll­stre­ckungs­ge­richt den Er­lass ei­nes Haft­be­fehls und an­schlie­ßend beim

Schuld­ner­ver­zeich­nis und Vermögensauskunft

Schuld­ner­ver­zeich­nis und Vermögensauskunft

In­ter­es­san­te Fra­ge aus dem heu­ti­gen Se­mi­nar: Ei­ne Teil­neh­me­rin stellt im Rah­men der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung im­mer wie­der fest, dass Schuld­ner vor we­ni­ger als zwei Jah­ren mit dem An­ord­nungs­grund “Be­frie­di­gung aus­ge­schlos­sen“ in das Schuld­ner­ver­zeich­nis ein­ge­tra­gen wur­den (§ 882c Abs. 1 S. 1 Nr.

Voll­stre­ckung ei­nes Haft­be­fehls bei er­neu­ter Vermögensauskunft

Voll­stre­ckung ei­nes Haft­be­fehls bei er­neu­ter Vermögensauskunft

Ist ein Haft­be­fehl nach § 802g Abs. 1 S. 1 ZPO, der er­las­sen wur­de, um die Ab­ga­be ei­ner er­neu­ten Ver­mö­gens­aus­kunft (§ 802d ZPO) zu er­zwin­gen, des­halb nicht mehr voll­streck­bar, weil die zwei­jäh­ri­ge Sperr­frist der ur­sprüng­li­chen Ver­mö­gens­aus­kunft zwi­schen­zeit­lich ab­ge­lau­fen ist? Diese