Zwei Pfän­dun­gen, zwei Pfändungsgebühren?

Die Voll­stre­ckungs­be­hör­de er­mit­telt den Ar­beit­ge­ber des Voll­stre­ckungs­schuld­ners, er­lässt ei­ne Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung über das Ar­beits­ein­kom­men und stellt die­se dem Ar­beit­ge­ber als Dritt­schuld­ner zu. Für die­se Amts­hand­lung setzt sie ei­ne Pfän­dungs­ge­bühr an. Der Dritt­schuld­ner über­sen­det in der Fol­ge die Lohn­ab­rech­nun­gen des Schuld­ners. Aus die­sen ist das Kon­to er­sicht­lich, auf das das Net­to­ent­gelt über­wie­sen wird. Die Voll­stre­ckungs­be­hör­de möch­te nun­mehr ei­ne zwei­te Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung er­las­sen und dem kon­to­füh­ren­den Kre­dit­in­sti­tut zu­stel­len. Die bei­zu­trei­ben­de Haupt­for­de­rung ist un­ver­än­dert die­sel­be. Ent­steht für die zwei­te Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung er­neut ei­ne Pfän­dungs­ge­bühr oder ist die Ge­bühr auf ei­nen An­satz je bei­zu­trei­ben­der For­de­rung begrenzt?

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