Zu­stel­lung in der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung am Hoftor?

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Ei­ne Si­tua­ti­on, die ein Schuld­ner auch ge­zielt her­bei­füh­ren kann: Er be­wohnt ein um­zäun­tes Haus, das Tor ist ver­schlos­sen und der Brief­kas­ten fehlt oder ist nicht zu­gäng­lich. Ein­fa­che Brief­sen­dun­gen und Zu­stel­lun­gen mit PZU wer­den von der Post mit Hin­wei­sen auf das ver­schlos­se­ne Hof­tor und den feh­len­den bzw. un­zu­gäng­li­chen Brief­kas­ten zu­rück­ge­sandt. Nach den Da­ten des Ein­woh­ner­mel­de­am­tes ist der Schuld­ner un­ter der An­schrift ge­mel­det. Für die Voll­stre­ckungs­be­hör­de stellt sich dann die Fra­ge, wie förm­li­che Zu­stel­lun­gen an den Schuld­ner be­wirkt wer­den können.

Maß­geb­lich sind die Be­stim­mun­gen des je­wei­li­gen Ver­wal­tungs­zu­stel­lungs­ge­set­zes. Dort sind in der Re­gel fol­gen­de Mög­lich­kei­ten zur förm­li­chen Zu­stel­lung vor­ge­se­hen (sie­he z. B. §§ 3 bis 5a LVwZG BW, § 1 Abs. 1 VwZG-LSA i. V. m. §§ 3 bis 5a VwVG oder §§ 3 bis 5 SächsV…

von MartinBenner

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