Hat der Schuld­ner meh­re­re Ar­beits­ein­kom­men (z. B. ei­nen Haupt- und ei­nen Ne­ben­job), soll­te die Voll­stre­ckungs­be­hör­de al­le pfän­den und in der Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung die Zu­sam­men­rech­nung der Ein­kom­men an­ord­nen. Nur dann wer­den die Dritt­schuld­ner den pfand­frei­en Be­trag aus der Sum­me al­ler Ein­kom­men er­mit­teln. Rechts­grund­la­ge ist § 850e Nr. 2 ZPO (in Ver­bin­dung mit den je­wei­li­gen Verweisungsnormen). 

Für die For­mu­lie­rung der Zu­sam­men­rech­nungs­an­ord­nung kann auf die An­la­ge 2 zur ZVFV, Sei­te 7 oben, zu­rück­ge­grif­fen wer­den. Es ge­nügt, ei­nen ent­spre­chen­den Ab­satz in die Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung zu übernehmen:

Hier ha­be ich et­was zur nach­träg­li­chen Zu­sam­men­rech­nung meh­re­rer Ar­beits­ein­kom­men in der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung ge­schrie­ben. Das ist er­for­der­lich, wenn ei­nes der Ar­beits­ein­kom­men be­reits ge­pfän­det wur­de und sich erst da­nach her­aus­stellt, dass es noch ein wei­te­res Ein­kom­men gibt.

Bit­te be­ach­ten Sie die Nut­zungs­be­din­gun­gen.

Zu­sam­men­rech­nung meh­re­rer Ar­beits­ein­kom­men in der Verwaltungsvollstreckung