Hin und wie­der kommt es in der Pra­xis zu Pro­ble­men mit Voll­stre­ckungs­or­ga­nen, bei de­nen es um die Par­tei­be­zeich­nung in An­trä­gen und Schrift­sät­zen zum Rück­griff nach § 7 UVG und den Nach­weis von Be­voll­mäch­ti­gun­gen geht. 

1. Par­tei- und Vertreterbezeichnung

Das 8. Buch der ZPO re­gelt den all­ge­mei­nen In­halt von Schrift­sät­zen in der Zwangs­voll­stre­ckung nicht. Es muss da­her auf die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des 1. Bu­ches der ZPO zu­rück­ge­grif­fen wer­den. Dort be­stimmt § 130 Nr. 1 ZPO für Schriftsätze:

Die vor­be­rei­ten­den Schrift­sät­ze sol­len ent­hal­ten:
1. die Be­zeich­nung der Par­tei­en und ih­rer ge­setz­li­chen Ver­tre­ter nach Na­men, Stand oder Ge­wer­be, Wohn­ort und Par­tei­stel­lung; die Be­zeich­nung des Ge­richts und des Streit­ge­gen­stan­des; die Zahl der Anlagen

§ 130 Nr. 1 ZPO

Bei Schrift­sät­zen im Zu­sam­men­hang mit dem Rück­griff nach § 7 UVG soll­te da­her das je­wei­li­ge Land und der ver­tre­ten­de Land­kreis bzw. die ver­tre­ten­de Stadt angege…

Par­tei­be­zeich­nung und Voll­macht­nach­weis beim Rück­griff nach dem Unterhaltsvorschussgesetz