Nicht we­ni­ge Schuld­ner ha­ben kein ei­ge­nes Kon­to und las­sen ihr Ar­beits­ein­kom­men oder ih­re So­zi­al­leis­tun­gen auf das Kon­to ei­nes Freun­des, der Oma, des Le­bens­ge­fähr­ten usw. über­wei­sen (so­ge­nann­te Kon­to­lei­he). Der Gläu­bi­ger soll­te in die­ser Kon­stel­la­ti­on den an­geb­li­chen Her­aus­ga­be­an­spruch des Schuld­ners ge­gen den Drit­ten nach § 667 BGB pfän­den und sich zur Ein­zie­hung über­wei­sen lassen. 

Doch wie könn­te ei­ne ent­spre­chen­de For­mu­lie­rung für den An­trag auf Er­lass ei­nes Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schlus­ses bzw. die Pfän­dungs- und Ein­zie­hungs­ver­fü­gung lauten?

An­sprü­che des Schuld­ners ge­mäß § 667 BGB auf Aus­zah­lung al­ler dem Dritt­schuld­ner zu­ge­gan­ge­nen und künf­tig zu­ge­hen­den Geld­leis­tun­gen, die ein Drit­ter er­bringt, der zu dem Dritt­schuld­ner nicht in ei­nem Rechts- oder Leis­tungs­ver­hält­nis steht, und die dem Schuld­ner als Leis­tungs­emp­fän­ger zustehen

BGH, Be­schluss vom 04.07.2007, Az. VII ZB 15/07

Ei­ne ers­te, gu­te Ori­en­tie­rung bie­tet ei­ne Ent­schei­dung des BGH aus dem Jahr 2007. Dar­in fin­det sich fol­gen­der Passus:

In ei­nem Aufsatz …

Mus­ter­for­mu­lie­rung für Pfän­dung bei Kontoleihe