Die ta­rif­recht­li­che Ein­grup­pie­rung kom­mu­na­ler Be­schäf­tig­ter im Voll­stre­ckungs­au­ßen- und ‑in­nen­dienst ist im­mer wie­der Ge­gen­stand von Dis­kus­sio­nen in der Pra­xis. Doch was sagt die ak­tu­el­le ar­beits­ge­richt­li­che Recht­spre­chung zu die­sem Thema?

Meh­re­re Lan­des­ar­beits­ge­rich­te ha­ben sich in der letz­ten Zeit mit der Ein­grup­pie­rung von kom­mu­na­len Voll­stre­ckungs- bzw. Voll­zie­hungs­be­am­ten, d. h. Mit­ar­bei­ter im Voll­stre­ckungs­au­ßen­dienst be­fasst. Da­bei sind die je­wei­li­gen Rah­men­be­din­gun­gen zu be­rück­sich­ti­gen, z. B. das Ver­wal­tungs­voll­stre­ckungs­ge­setz des je­wei­li­gen Lan­des und ggf. zu be­ach­ten­den Dienst­an­wei­sun­gen. Sie be­ein­flus­sen vor al­lem, wel­che Ent­schei­dungs­spiel­räu­me für den ein­zel­nen Be­diens­te­ten be­stehen. Da­her ist es schwie­rig, die Ent­schei­dung für ei­ne Kom­mu­ne oh­ne ei­nen de­tail­lier­ten Ver­gleich auf ei­ne an­de­re zu über­tra­gen. Den­noch kön­nen die Ur­tei­le wich­ti­ge Ar­gu­men­te für die Dis­kus­si­on vor Ort liefern. 

Da­zu ge­hört ak­tu­ell bei­spiels­wei­se ei­ne Ent­schei­dung des LAG Hal­le (Saa­le), das zu ei­ner Eingrupp…

Ein­grup­pie­rung von Be­schäf­tig­ten in der Verwaltungsvollstreckung
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