Co­ro­na-Prä­mie des Arbeitgebers

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[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung vom 27.08.2022] Zahl­rei­che Ar­beit­ge­ber ge­währ­ten ih­ren Mit­ar­bei­ten­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren und Mo­na­ten Co­ro­na-Prä­mi­en oder Co­ro­na-Son­der­zah­lun­gen. Hat ein Gläu­bi­ger das Ar­beits­ein­kom­men ge­pfän­det, stellt sich die Fra­ge, ob die­se Leis­tun­gen pfänd­bar oder un­pfänd­bar sind.

Han­delt es sich um ei­ne Co­ro­na-Prä­mie im Sin­ne des § 150a SGB XI, die von zu­ge­las­se­nen Pfle­ge­ein­rich­tun­gen im Jahr 2020 an ih­ren Be­schäf­tig­ten zum Zweck der Wert­schät­zung für die be­son­de­ren An­for­de­run­gen wäh­rend der Co­ro­na­vi­rus-SARS-CoV-2-Pan­de­mie ge­zahlt wird, ist sie auf­grund der spe­zi­el­len Re­ge­lung in § 150a Abs. 8 S. 4 SGB XI un­pfänd­bar. Das pfänd­ba­re Ein­kom­men wird dann oh­ne Be­rück­sich­ti­gung die­ser Son­der­zah­lung ermittelt.

Co­ro­na-Prä­mi­en oder ‑Son­der­zah­lun­gen durch Ar­beit­ge­ber an­de­rer Bran­chen, z. B. des öf­fent­li­chen Diens­tes im Rah­men der ak­tu­el­len Ta­rif­ab­schlüs­se, könn­ten Er­schwer­nis­zu­la­gen im Sin­ne des 

von Martin Benner

Ka­te­go­rien