RE­DAK­TIO­NEL­LER LEITSATZ

Wenn der Schuld­ner im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis an­gibt, von Drit­ten un­ter­stützt zu wer­den, hat er de­ren Na­men und An­schrif­ten mitzuteilen. 

AG Leip­zig, Be­schluss vom 11.08.2021, Az. 435 M 11339/21

TE­NOR

1. Auf die Er­in­ne­rung des Gläu­bi­gers vom 22.07.2021 wird der be­tei­lig­te Ge­richts­voll­zie­her an­ge­wie­sen, den An­trag auf Nach­bes­se­rung der Ver­mö­gens­aus­kunft des Schuld­ners nicht mit der Be­grün­dung ab­zu­leh­nen, die vom Schuld­ner in sei­ner Ver­mö­gens­aus­kunft vom 18.05.2021 ge­mach­ten Zu­wen­dun­gen durch Freun­de und Be­kann­te stün­den dem Schuld­ner nicht zu, der Schuld­ner ha­be hier­auf kei­nen Rechts­an­spruch, dies­be­züg­li­che Leis­tun­gen durch Drit­te er­folg­ten frei­wil­lig, ei­ne Pfän­dung die­ser Gel­der las­se die Zwangs­voll­stre­ckung auf Grund feh­len­der Rechts­an­sprü­che nicht zu, ei­ne Auf­füh­rung der Na­men und An­schrif­ten die­ser Freun­de und Be­kann­te sei nicht ge­eig­net, die Be­frie­di­gung der Gläu­bi­ger im Rah­men der Zwangs­voll­stre­ckung herbeizuführen.…

Amts­ge­richt Leip­zig: Nach­bes­se­rung der Ver­mö­gens­aus­kunft bei Un­ter­stüt­zung durch Freun­de und Bekannte