Er­in­ne­rungs­be­fug­nis ei­nes nicht am Ver­fah­ren be­tei­lig­ten Unterhaltsberechtigten

Der Bei­stand ver­tritt das Kind K1, das sich in der 2. Al­ters­stu­fe be­fin­det. Im Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schluss des kon­kur­rie­ren­den Kin­des K2 für das Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners wur­de der pfand­freie Be­trag nach § 850d Abs. 1 S. 2 ZPO auf „1.100,00 € mo­nat­lich zzgl. 1/2 des Mehr­be­tra­ges“ fest­ge­setzt. K2 be­fin­det sich in der 1. Al­ters­stu­fe. Das Ge­richt hat da­her of­fen­sicht­lich ei­ne Quo­telung nach Köp­fen vor­ge­nom­men („1/2“). Rich­ti­ger­wei­se wä­re je­doch ei­ne Quo­telung nach den je­wei­li­gen Un­ter­halts­be­trä­gen vor­zu­neh­men, was für K1 güns­ti­ger wä­re. Der Bei­stand von K1 hat da­her nach § 766 ZPO Er­in­ne­rung ge­gen den Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schluss von K2 ein­ge­legt, um ei­ne Kor­rek­tur der Quo­telung zu er­rei­chen. Das Ge­richt be­zwei­felt al­ler­dings, dass K1 ge­gen den Be­schluss vor­ge­hen dür­fe, da er an dem Voll­stre­ckungs­ver­fah­ren nicht be­tei­ligt ist.

Wie ist die Rechtslage?

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