Ver­fügt der Schuld­ner über ei­nen “Ries­ter­ver­trag” (Al­ters­vor­sor­ge­ver­trag i. S. d §§ 1, 5 Alt­ZertG), stellt sich die Fra­ge, wel­che An­sprü­che in­so­weit pfänd­bar sind und wie ei­ne ent­spre­chen­de Pfän­dung for­mu­liert wer­den könn­te. Da­bei ist zwi­schen dem an­ge­spar­ten Ka­pi­tal auf der ei­nen und Aus­zah­lun­gen auf der an­de­ren Sei­te zu unterscheiden.

1. An­ge­spar­tes Kapital

Das an­ge­spar­te Ka­pi­tal ist grund­sätz­lich un­pfänd­bar, weil es nicht über­trag­bar ist (§ 851 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 97 EStG). Das gilt nach BGH, Ur­teil vom 16.11.2017, Az. IX ZR 21/17, je­doch nur, so­weit der Al­ters­vor­sor­ge­ver­trag im Zeit­punkt der Pfän­dung för­der­fä­hig ist und