Um­gang mit nicht ver­wert­ba­rem Pfandgut

Um­gang mit nicht ver­wert­ba­rem Pfandgut

Was macht der Ge­richts­voll­zie­her bzw. die Voll­stre­ckungs­be­hör­de mit Pfand­gut, das nicht ver­wer­tet wer­den konn­te? Bei­spiel: Der Voll­stre­ckungs­au­ßen­dienst pfän­det beim Schuld­ner ei­ne Uhr, die für das er­for­der­li­che Min­dest­ge­bot je­doch kei­nen Er­ste­her fin­det. Grund­sätz­lich ist das Pfand­gut dem Schuld­ner zu­rück­zu­ge­ben, wenn die

Co­ro­nabe­ding­te Ab­leh­nung von Vollstreckungsaufträgen

Co­ro­nabe­ding­te Ab­leh­nung von Vollstreckungsaufträgen

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung vom 18.08.2021] Ge­gen­wär­tig kommt es in der Pra­xis im­mer wie­der vor, dass Ge­richts­voll­zie­her Voll­stre­ckungs­auf­trä­ge bis zum En­de der Pan­de­mie ab­leh­nen bzw. zu­rück­stel­len. Zur Be­grün­dung tra­gen sie vor, dass per­sön­li­chen Kon­tak­te mit Schuld­nern zu ver­mei­den sei­en. Teil­wei­se be­ru­fen sie

An­trag auf “Nacht­be­schluss” zur Verhaftung

An­trag auf “Nacht­be­schluss” zur Verhaftung

Bei dem Ver­such, ei­nen Haft­be­fehl zu voll­zie­hen, trifft der Ge­richts­voll­zie­her den Schuld­ner häu­fig nicht an. Ei­ne Mög­lich­keit be­steht für den Gläu­bi­ger dann dar­in, die Woh­nung des Schuld­ners mit dem Haft­be­fehl zwangs­wei­se öff­nen zu las­sen. Das ist (für nicht be­frei­te) Gläubiger