Kon­ten­ab­ruf, wenn der Schuld­ner “sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt”

Kon­ten­ab­ruf, wenn der Schuld­ner “sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt”

Nach § 93 Abs. 8 S. 2 Nr. 1 AO dür­fen die Voll­stre­ckungs­be­hör­den un­ter an­de­rem ei­nen Kon­ten­ab­ruf durch­füh­ren, wenn “der Voll­stre­ckungs­schuld­ner sei­ner Pflicht, ei­ne Ver­mö­gens­aus­kunft zu er­tei­len, nicht nach­kommt” § 93 Abs. 8 S. 2 Nr. 1 AO Ent­spre­chen­des gilt nach §

Ren­ten­aus­kunft zur Er­mitt­lung des Ar­beit­ge­bers in der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung

Ren­ten­aus­kunft zur Er­mitt­lung des Ar­beit­ge­bers in der Ver­wal­tungs­voll­stre­ckung

Im Rah­men der Sach­auf­klä­rung geht es vor al­lem dar­um, ei­nen et­wai­gen Ar­beit­ge­ber des Schuld­ners zu er­mit­teln. Da­bei spielt die Ren­ten­aus­kunft in der Pra­xis ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Aus da­ten­schutz­recht­li­cher Sicht hat die Ren­ten­aus­kunft auf zwei Ebe­nen: ei­ne Über­mitt­lungs­be­fug­nis der Ren­ten­ver­si­che­rung und

Kon­ten­ab­ruf durch Voll­stre­ckungs­be­hör­den im Zu­sam­men­hang mit der Ver­mö­gens­aus­kunft

Kon­ten­ab­ruf durch Voll­stre­ckungs­be­hör­den im Zu­sam­men­hang mit der Ver­mö­gens­aus­kunft

Dass Voll­stre­ckungs­be­hör­den für die Bei­trei­bung von Re­al­steu­ern und — theo­re­tisch — bei ei­ner Zu­stim­mung des Schuld­ners ei­nen Kon­ten­ab­ruf durch­füh­ren dür­fen (§ 93 Abs. 7 S. 1 Nr. 4, 5 AO), ist weit­ge­hend be­kannt. Noch nicht rich­tig her­um­ge­spro­chen hat sich, dass § 93 AO be­reits