Amts­ge­richt Leip­zig: Nach­bes­se­rung der Ver­mö­gens­aus­kunft bei Un­ter­stüt­zung durch Freun­de und Bekannte

Amts­ge­richt Leip­zig: Nach­bes­se­rung der Ver­mö­gens­aus­kunft bei Un­ter­stüt­zung durch Freun­de und Bekannte

RE­DAK­TIO­NEL­LER LEIT­SATZ Wenn der Schuld­ner im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis an­gibt, von Drit­ten un­ter­stützt zu wer­den, hat er de­ren Na­men und An­schrif­ten mit­zu­tei­len.  AG Leip­zig, Be­schluss vom 11.08.2021, Az. 435 M 11339/21 TE­NOR 1. Auf die Er­in­ne­rung des Gläu­bi­gers vom 22.07.2021 wird der

LG Leip­zig: Be­rück­sich­ti­gung des Ehe­gat­ten­ein­kom­mens bei der Hö­he des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO

RE­DAK­TIO­NEL­LER LEIT­SATZ Der not­wen­di­ge ei­ge­ne Un­ter­halt des Schuld­ners nach § 850d ZPO ist auf Null fest­zu­set­zen bzw. zu re­du­zie­ren, wenn der not­wen­di­ge Be­darf des Schuld­ners durch die Ein­künf­te sei­nes Ehe­gat­ten tat­säch­lich ge­deckt ist. LG Leip­zig, Be­schluss vom 24.07.2020, Az. 7 T

LG Kas­sel: Hö­he des pfand­frei­en Be­tra­ges nach § 850d ZPO

RE­DAK­TIO­NEL­LE LEIT­SÄT­ZE Der Bes­ser­stel­lungs­zu­schlag für Er­werbs­tä­ti­ge be­trägt re­gel­mä­ßig 25 % des so­zi­al­hil­fe­recht­li­chen Re­gel­be­darfs und darf dem Schuld­ner nur für die Mo­na­te zu­kom­men, in de­nen er die mit der Er­werbs­tä­tig­keit ver­bun­de­nen Auf­wen­dun­gen zu tra­gen hat. Die tat­säch­lich an­fal­len­den Kos­ten der Un­ter­kunft sind

BGH: Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten nach § 850c IV ZPO

AMT­LI­CHE LEIT­SÄT­ZE Das Kin­der­geld stellt kein Ein­kom­men im Sin­ne des § 850c Abs. 4 ZPO dar. Das gilt auch dann, wenn das Kind ers­te un­ter­halts­be­rech­tig­te Per­son im Sin­ne des § 850c Abs. 1 Satz 2 ZPO ist (Er­gän­zung zu BGH,

LG Stutt­gart: An­ord­nung von Er­zwin­gungs­haft im Buß­geld­ver­fah­ren nach Er­öff­nung des Insolvenzverfahrens

AMT­LI­CHER LEIT­SATZ Die An­ord­nung von Er­zwin­gungs­haft ge­mäß § 96 Abs. 1 OWiG ist ei­ne Maß­nah­me der Zwangs­voll­stre­ckung im Sin­ne von § 89 Abs. 1 In­sO. Sie ist da­her nach Er­öff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens un­zu­läs­sig, so­weit sie vor die­sem Zeit­punkt fäl­lig gewordene