Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), be­stimm­te Un­ter­halts­for­de­run­gen (§ 850d ZPO) so­wie — je nach Lan­des­recht — u. a. Buß- und Zwangs­gel­der (vgl. z. B. § 55 S. 2 VwVG LSA) sind in der Zwangs­voll­stre­ckung be­vor­rech­tigt, d. h. vor allem

Pfand­frei­er Be­trag bei Un­ter­halts­voll­stre­ckung und lau­fen­dem UVG-Bezug

Pfand­frei­er Be­trag bei Un­ter­halts­voll­stre­ckung und lau­fen­dem UVG-Bezug

Fol­gen­de Fall­kon­stel­la­ti­on: Das Land voll­streckt rück­stän­di­gen, nach § 7 UVG über­ge­gan­ge­nen Un­ter­halt. Dem Kind, des­sen Un­ter­halts­an­sprü­che über­ge­gan­gen sind, ge­währt der Schuld­ner kei­nen lau­fen­den Un­ter­halt. Er hat je­doch ein wei­te­res min­der­jäh­ri­ges Kind, das in sei­nem Haus­halt lebt und für das er

Zu­sam­men­rech­nung von Kurz­ar­bei­ter­geld und Arbeitseinkommen

Zu­sam­men­rech­nung von Kurz­ar­bei­ter­geld und Arbeitseinkommen

Der Pfän­dung von Kurz­ar­bei­ter­geld kommt seit dem Aus­bruch der Pan­de­mie ei­ne deut­lich hö­he­re Be­deu­tung zu als bis­her (für Hin­wei­se zur Pfän­dung und ei­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlag sie­he Ben­ner NZ­Fam 2020, 385 – 387). Um­strit­ten ist da­bei, ob der Ar­beit­ge­ber das ge­pfän­de­te Kurz­ar­bei­ter­geld von sich

Voll­jäh­ri­ge Kin­der bei der Unterhaltsvollstreckung

Voll­jäh­ri­ge Kin­der bei der Unterhaltsvollstreckung

Ein Bei­stand oder Sach­be­ar­bei­ter für das UVG liest im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis, dass der Schuld­ner ein wei­te­res Kind hat, dem er lau­fen­den Bar- oder Na­tu­ral­un­ter­halt ge­währt. Al­ler­dings ist die­ses Kind voll­jäh­rig. Was könn­te der Bei­stand oder UVG-Sach­­be­ar­­bei­­ter in die­sem Fall im Antrag

Pfänd­bar­keit von Wit­wen­ren­te und Witwengeld

Pfänd­bar­keit von Wit­wen­ren­te und Witwengeld

Im­mer wie­der taucht in der Pra­xis die Fra­ge auf, ob und in­wie­weit Wi­ten­wen­te und Wi­ten­geld pfänd­bar sind, die von der Schuld­ne­rin oder dem Schuld­ner be­zo­gen wer­den, weil der Ehe­part­ner bzw. die Ehe­part­ne­rin be­reits ver­stor­ben ist. Für Un­si­cher­hei­ten bei pri­­vat-rech­t­­li­chen Gläu­bi­gern und