Pfän­dung von Kurzarbeitergeld

Pfän­dung von Kurzarbeitergeld

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung] In Zei­ten von Co­ro­na nimmt der Be­zug von Kurz­ar­bei­ter­geld (§§ 95 ff. SGB III) mas­siv zu. Un­ter den Be­trof­fe­nen be­fin­den sich na­tur­ge­mäß auch vie­le Voll­stre­ckungs­schuld­ner, bei de­nen bei­spiels­wei­se Ab­ga­ben­for­de­run­gen, Buß­gel­der, Un­ter­halt oder an­de­re pri­­vat-rech­t­­li­che Geld­for­de­run­gen bei­ge­trie­ben wer­den sollen.

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ge­lingt es, mit dem Schuld­ner ei­ne Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ab­zu­schlie­ßen, möch­te er na­tür­lich über be­reits ge­pfän­de­te For­de­run­gen — z. B. sein Kon­to­gut­ha­ben und sein Ar­beits­ein­kom­men — wie­der un­ein­ge­schränkt ver­fü­gen. So­lan­ge der Schuld­ner die Ver­ein­ba­rung ein­hält, ist das aus Sicht des Gläu­bi­gers auch nicht pro­ble­ma­tisch. Das ändert

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Bei For­de­run­gen, de­ren Ver­jäh­rung sich nach der AO rich­tet, wird die Zah­lungs­ver­jäh­rung u. a. durch ei­ne Voll­stre­ckungs­maß­nah­me un­ter­bro­chen (§ 231 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 AO). Da­bei ist zwi­schen ei­ner punk­tu­el­len (231 Abs. 1 AO) und dau­er­haf­ten Unterbrechung (§

Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

In der pri­­vat- und öf­­f­en­t­­lich-rech­t­­li­chen Zwangs­voll­stre­ckung gibt es ver­schie­de­ne For­de­rungs­ar­ten, die be­vor­rech­tigt bzw. pri­vi­le­giert voll­streckt wer­den dür­fen. Es han­delt sich um For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), dar­un­ter pri­­vat-rech­t­­li­che For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen, z. B. Scha­dens­er­satz nach

Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), be­stimm­te Un­ter­halts­for­de­run­gen (§ 850d ZPO) so­wie — je nach Lan­des­recht — u. a. Buß- und Zwangs­gel­der (vgl. z. B. § 55 S. 2 VwVG LSA) sind in der Zwangs­voll­stre­ckung be­vor­rech­tigt, d. h. vor allem