Neue Re­gel­be­dar­fe ab 01.01.2022

Neue Re­gel­be­dar­fe ab 01.01.2022

Die neu­en Re­gel­be­dar­fe ab 01.01.2022 wur­den im BGBl. be­kannt­ge­macht. Sie sind in der Zwangs­voll­stre­ckung und Bei­trei­bung an ver­schie­de­nen Stel­len von Be­deu­tung, z. B. der Nicht­be­rück­sich­ti­gung von Un­ter­halts­be­rech­tig­ten mit ei­ge­nen Ein­künf­ten nach § 850c Abs. 6 ZPO oder der Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter Forderungen

Hin­ter­le­gungs­ver­lan­gen bei Gläubigerkonkurrenz

Hin­ter­le­gungs­ver­lan­gen bei Gläubigerkonkurrenz

Im­mer wie­der kommt es vor, dass ein Gläu­bi­ger oder ei­ne Voll­stre­ckungs­be­hör­de bei­spiels­wei­se das Ar­beits­ein­kom­men des Schuld­ners nicht al­lei­ne ge­pfän­det hat, son­dern mit an­de­ren öf­­f­en­t­­lich- oder pri­vat­recht­li­chen Gläu­bi­gern kon­kur­riert. Hin und wie­der be­stehen da­bei An­halts­punk­te da­für, dass der Dritt­schuld­ner die Reihenfolge

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung vom 21.09.2021] Ge­lingt es, mit dem Schuld­ner ei­ne Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ab­zu­schlie­ßen, möch­te er na­tür­lich über be­reits ge­pfän­de­te For­de­run­gen — z. B. sein Kon­to­gut­ha­ben und sein Ar­beits­ein­kom­men — wie­der un­ein­ge­schränkt ver­fü­gen. So­lan­ge der Schuld­ner die Ver­ein­ba­rung ein­hält, ist das aus Sicht des Gläu­bi­gers auch

Schuld­ner im Krankengeldbezug

Schuld­ner im Krankengeldbezug

Wie soll­te der Gläu­bi­ger bzw. die Voll­stre­ckungs­be­hör­de tak­tisch vor­ge­hen, wenn der Schuld­ner im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis an­gibt, Kran­ken­geld zu be­zie­hen? 1. Pfänd­ba­re For­de­run­gen Zu­nächst stellt sich die Fra­ge nach den pfänd­ba­ren For­de­run­gen.  Das SGB V sieht für Kran­ken­geld kei­nen be­son­de­ren Pfän­dungs­schutz vor.

Frist­be­ginn bei so­for­ti­gen Be­schwer­den ge­gen ei­nen PfÜb

Frist­be­ginn bei so­for­ti­gen Be­schwer­den ge­gen ei­nen PfÜb

Aus Gläu­bi­ger­sicht kom­men ge­gen ei­nen Pfän­­dungs- und Über­wei­sungs­be­schluss die Er­in­ne­rung nach § 766 ZPO und die so­for­ti­ge Be­schwer­de nach § 793 ZPO in Be­tracht. Letz­te­re ist im­mer dann ein­schlä­gig, wenn das Voll­stre­ckungs­ge­richt ei­ne Ent­schei­dung ge­trof­fen, d. h. über ei­nen konkreten