Kos­ten­frei woh­nen­der Vollstreckungsschuldner

Kos­ten­frei woh­nen­der Vollstreckungsschuldner

Im­mer wie­der er­klä­ren Schuld­ner im Ver­mö­gens­ver­zeich­nis, dass sie kos­ten­frei woh­nen wür­den, z. B. bei ih­rer Mut­ter oder Freun­den und Be­kann­ten. Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das auf den pfand­frei­en Be­trag bei der Voll­stre­ckung in den Lohn, die So­zi­al­leis­tun­gen oder das Kon­to des

Pfän­dung von Kurzarbeitergeld

Pfän­dung von Kurzarbeitergeld

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung] In Zei­ten von Co­ro­na nimmt der Be­zug von Kurz­ar­bei­ter­geld (§§ 95 ff. SGB III) mas­siv zu. Un­ter den Be­trof­fe­nen be­fin­den sich na­tur­ge­mäß auch vie­le Voll­stre­ckungs­schuld­ner, bei de­nen bei­spiels­wei­se Ab­ga­ben­for­de­run­gen, Buß­gel­der, Un­ter­halt oder an­de­re pri­­vat-rech­t­­li­che Geld­for­de­run­gen bei­ge­trie­ben wer­den sollen.

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung bei lau­fen­der Pfändung

Ge­lingt es, mit dem Schuld­ner ei­ne Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ab­zu­schlie­ßen, möch­te er na­tür­lich über be­reits ge­pfän­de­te For­de­run­gen — z. B. sein Kon­to­gut­ha­ben und sein Ar­beits­ein­kom­men — wie­der un­ein­ge­schränkt ver­fü­gen. So­lan­ge der Schuld­ner die Ver­ein­ba­rung ein­hält, ist das aus Sicht des Gläu­bi­gers auch nicht pro­ble­ma­tisch. Das ändert

Co­ro­na-Prä­mie des Arbeitgebers

Co­ro­na-Prä­mie des Arbeitgebers

[Ak­tua­li­sier­te Fas­sung] Zahl­rei­che Ar­beit­ge­ber ge­wäh­ren ih­ren Mit­ar­bei­ten­den in die­sen Ta­gen Co­ro­­na-Prä­­mi­en oder Co­ro­­na-Son­­der­­zah­­lun­­­gen. Hat ein Gläu­bi­ger das Ar­beits­ein­kom­men ge­pfän­det, stellt sich die Fra­ge, ob die­se Leis­tun­gen pfänd­bar oder un­pfänd­bar sind. Han­delt es sich um ei­ne Co­ro­­na-Prä­­mie im Sin­ne des § 150a

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Zah­lungs­ver­jäh­rung bei der Pfän­dung künf­ti­ger Forderungen

Bei For­de­run­gen, de­ren Ver­jäh­rung sich nach der AO rich­tet, wird die Zah­lungs­ver­jäh­rung u. a. durch ei­ne Voll­stre­ckungs­maß­nah­me un­ter­bro­chen (§ 231 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 AO). Da­bei ist zwi­schen ei­ner punk­tu­el­len (231 Abs. 1 AO) und dau­er­haf­ten Unterbrechung (§