Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

Be­vor­rech­tig­te bzw. pri­vi­le­gier­te Forderungen

In der pri­­vat- und öf­­f­en­t­­lich-rech­t­­li­chen Zwangs­voll­stre­ckung gibt es ver­schie­de­ne For­de­rungs­ar­ten, die be­vor­rech­tigt bzw. pri­vi­le­giert voll­streckt wer­den dür­fen. Es han­delt sich um For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), dar­un­ter pri­­vat-rech­t­­li­che For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen, z. B. Scha­dens­er­satz nach

Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

Be­rech­nungs­bei­spiel zur Voll­stre­ckung pri­vi­le­gier­ter For­de­run­gen ge­gen ver­hei­ra­te­te Schuldner

For­de­run­gen aus vor­sätz­lich be­gan­ge­nen Hand­lun­gen (§ 850f Abs. 2 ZPO), be­stimm­te Un­ter­halts­for­de­run­gen (§ 850d ZPO) so­wie — je nach Lan­des­recht — u. a. Buß- und Zwangs­gel­der (vgl. z. B. § 55 S. 2 VwVG LSA) sind in der Zwangs­voll­stre­ckung be­vor­rech­tigt, d. h. vor allem

Än­de­run­gen durch das Pfändungsschutzkonto-Fortentwicklungsgesetz

Än­de­run­gen durch das Pfändungsschutzkonto-Fortentwicklungsgesetz

Das Pfän­­dungs­­­schut­z­­kon­­to-For­t­en­t­­wick­­lungs­­­ge­­setz (kurz: PKo­FoG) wird weit­über­wie­gend am 01.12.2021 in Kraft tre­ten. Es bringt ei­ne gan­ze Rei­he an Än­de­run­gen beim Pfän­dungs­schutz­kon­to mit sich, hält aber auch ei­ni­ge an­de­re Klei­nig­kei­ten be­reit. Der Über­blick: [Fol­gen­de Sa­chen sind der Pfän­dung nicht un­ter­wor­fen]10. die Bücher,

PfÜb-An­trag bei feh­len­der Unterhaltsgewährung

PfÜb-An­trag bei feh­len­der Unterhaltsgewährung

Ist der Schuld­ner ei­ner an­de­ren Per­son ge­setz­lich zum Un­ter­halt ver­pflich­tet, steht ihm ein er­höh­ter pfand­frei­er Be­trag zu, wenn er den Un­ter­halt tat­säch­lich ge­währt (§ 850c Abs. 1 S. 2 ZPO: „Ge­währt der Sch. […] Un­ter­halt“). Aus dem Ver­mö­gens­ver­zeich­nis des Schuld­ners ergibt

Pfän­dung von Ver­gü­tungs­an­sprü­chen bei Selb­stän­di­gen und Freiberuflern

Pfän­dung von Ver­gü­tungs­an­sprü­chen bei Selb­stän­di­gen und Freiberuflern

Selb­stän­dig und frei­be­ruf­lich tä­ti­ge Schuld­ner sind in der Zwangs­voll­stre­ckung ei­ne Ziel­grup­pe mit ei­ni­gen Be­son­der­hei­ten. Das be­ginnt bei der Sach­auf­klä­rung und setzt sich in der For­de­rungs­pfän­dung fort. Wenn der Gläu­bi­ger Glück hat, gibt der Schuld­ner in sei­ner Ver­mö­gens­aus­kunft auf der zweiten